Unser Sonnensystem

Das Sonnensystem besteht aus den Sie umkreisenden Planeten und deren Monde (Satelliten), aus Zwergplaneten (in 2012 waren dies Ceres, Pluto, Haumea, Makemake und Eris), Kometen und Asteroiden (sie sind die Überreste von der Entstehung des Sonnensystems) und Meteoriden (sie sind größer als Kometen und Asteroiden – bei Eintritt in die Erdatmosphäre verglühen Meteoriden und sind als Sternschnuppen am Himmel zu sehen).

Die so genannte Gravitation – die Schwerkraft – bestimmt in unserem Sonnensystem die Bahnen der Planeten. Die Sonne ist der zentrale Stern – sie macht 99,86 % der Gesamtmasse des Sonnensystems aus. Merkur, Venus, Erde und Mars bilden den inneren Teil des Planentensystems. Im Äußeren Teil sind die Gasplaneten Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun anzutreffen. Die Planeten folgen der Rotationsrichtung der Sonne – lediglich die Venus dreht sich entgegengesetzt. Zwischen den inneren und äußeren Planeten ist der Asteroidengürtel (bestehend aus Asteroiden und Kometen) zu finden. Merkur und Venus sind die einzigen Planeten unseres Sonnensystems die keine Monde haben.

Die Planeten

Merkur

Der Merkur ist der kleinste Planet in unserem Sonnensystem. Da er der Sonne am Nächsten ist und keine Gashülle besitzt, herrschen auf ihm tagsüber bis zu +430 °C, nachts geht das Thermometer bis auf -170°C herunter. Das ist die größte Temperaturschwankung der gesamten 8 Planeten. Das innere des Merkur ähnelt sehr unserer Erde, während das Äußere unserem Mond gleicht. Einen eigenen Mond besitzt Merkur nicht – ihm wird stattdessen sogar nachgesagt, er sei einmal Mond der Venus gewesen. Dies würde die langsame Rotation und die große Exzentrität erklären, sowie die Tatsache, dass Venus und Merkur die einzigen Planeten im Sonnensystem sind, die keinen eigenen Mond haben.

Venus

Die Venus ist der zweite Planet unseres Sonnensystems. Sie ist in etwa gleich groß wie die Erde und ist nach dem Mond das hellste Objekt am Sternenhimmel. Die Atmosphäre ist von außen undurchsichtig; sie lässt nur zwei Prozent des Sonnenlichtes an die Oberfläche kommen.

Erde

Die Erde ist der dichteste unserer Planeten. 70 % der Erde bestehen aus Wasser, darum wird sie auch "Blauer Planet" genannt. Im Sonnensystem gibt es keinen zweiten Planeten, auf dem flüssiges Wasser existiert. Die Temperaturen schwanken im Extremfall von -60°C bis +58°C. Unser Erdmond stabilisiert mit seiner großen Masse die Erdachsenneigung und zügelt die Jahreszeiten.

Mars

Der Mars ist etwa halb so groß wie die Erde wobei seine Gesamtoberfläche der größer aller unserer Kontinente entspricht. Aufgrund seiner blutroten Färbung (die vom Eisenoxid-Staub stammt) wird er "roter Planet" genannt. Der Mars besitzt gleich zwei Monde. Die Schwerkraft auf dem Mars ist viel geringer als auf der Erde. Ebenso der Druck der Atmosphäre, was zur Folge hat, dass Wasser nicht in flüssiger Form existieren kann.

Jupiter

Der Jupiter ist der fünfte und größte Planet des Sonnensystems – daher ist er schon durch Hobby-Teleskope am Himmel zu entdecken.. Er ist einer der Gasplaneten und hat keine sichtbare, feste Oberfläche. Jupiter ist schwerer als die restlichen 7 Planeten unseres Sonnensystems zusammen und stabilisiert dadurch den Asteroidengürtel. Bisher gibt es 67 Monde die um den Planten kreisen. Das Magnetfeld Jupiters ist 10-20 Mal stärker als das der Erde. Nachts kann man den Planeten von der Erde aus mit bloßem Auge erkennen.

Saturn

Der Saturn ist nach Jupiter der größte Planet im Sonnensystem – hat aber nur 30% der Masse des Jupiters. Er ist der äußerste Planet der mit bloßem Auge zu erkennen ist; daher ist er schon Jahrtausende lang bekannt. Saturn hat die geringste mittlere Dichte aller Planeten und besitzt 62 bekannte Monde. Den Saturn umgeben mehr als 100.000 einzelne Ringe die aus kleinen Partikeln unterschiedlichster Zusammensetzung bestehen.

Uranus

Uranus ist einer der Gasplaneten und weist im inneren ein Eisvorkommen auf, daher wird er - neben Neptun – auch "Eisriese" genannt. Uranus braucht 84 Jahre um sich einmal um die Sonne zu bewegen. Die Rotation des Planeten ist rückläufig, daher ist nach jedem halben Umlauf um die Sonne einmal die Nordhalbkugel der Sonne zugewandt, einmal die Südhalbkugel. Somit ist ständig Tag bzw Nacht auf der jeweiligen Seite. Die Durchschnittstemperatur auf dem Uranus beträgt -197°C.

Neptun

Neptun ist der achte und somit äußerste Planet unseres Sonnensystems. Der Eisriese hat 13 bekannte Monde. Auf ihm wehen die stärksten Winde aller Gasriesen. Er ist der kompakteste Gasplanet – seine blaue Farbe wird durch Methan erzeugt. Durch die Achsenneigung entstehen wie auf der Erde Jahreszeiten; diese dauern dann mehr als 40 Jahre.

Pluto

Pluto war bis 2006 der neunte und somit äußerste Planet unseres Sonnensystems. Seit August gehört Pluto - nach Neudefinition des Begriffes "Planet"- zu den Kleinplaneten. Er ist kleiner als der Erdmond und ist benannt nach dem römischen Gott der Unterwelt. Entdeckt wurde Pluto im Jahre 1930.

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