Ernährungstipps

Was ist gesund? Lesen Sie hier viele nützliche Ernährungstipps, die Ihnen das Erreichen Ihres Wunschgewichts erleichtern.

Abnehmen ohne zu hungern?

Die Natur sorgt im Normalfall dafür, dass in seiner Biochemie das optimale Gleichgewicht herrscht. Das gilt auch für den ph-Wert, der das Verhältnis aus Säure und Basen in Flüssigkeiten misst. Da unser Körper zum größten Teil aus Wasser besteht, spielt dieser Wert auch hier eine große Rolle. Wenn wir auf die Welt kommen, ist der ph-Wert noch ausgeglichen. Neben Streß, mangelnder Bewegung und Giften wie Alkohol und Nikotin führen auch Aromastoffe in Fertiggerichten zur Übersäuerung. Denn beim Abbau von Inhaltsstoffen aus der Nahrung entstehen Säuren und Basen im Körper. Isst oder trinkt man zu viel von bestimmten Lebensmitteln, übersäuert der Körper.

Als Lösung gilt folgendes: Wer seine Ernährung zu sieben Teilen aus basenbildender und drei Teilen aus säurebildender Nahrung zusammensetzt, nimmt ab. Denn dann stimmt der ph-Wert. Zu den basenbildenden Nahrungsmitteln gehören Obst (auch getrocknet, am besten ungeschwefelt), Gemüse (außer rohen Tomaten), Salat, Kartoffeln, Pilze, Kräuter, Kokosnüsse und Honig. Als Getränke sind Kräutertees, Molke und stilles Wasser zu empfehlen.

Zu den säurebildenden Nahrungsmitteln, die in Maßen erlaubt sind, gehören Fertiggerichte, Fisch und Fleisch, Süßigkeiten und Zucker sowie Cola, Kaffee und Limonade. Außerdem industriell bearbeitetes Essen wir Weißmehl und weißer Reis. Manche Lebensmittel bilden weder Säuren noch Basen. Von diesen darf man dann so viel zu sich nehmen, wie man möchte. Hierzu gehören Hirse, Dinkel, kaltgepresste Öle, Butter und Sahne.

Wichtig ist allerdings immer, dass man zwei bis drei Liter Wasser und Tee am Tag trinkt.

Gesund mit Popcorn

Wer z.B. im Kino gern zu Popcorn greif, muß ab sofort kein schlechtes Gewissen mehr haben. Denn Forscher fanden jetzt heraus, dass dieser kleine Snack die Körperzellen schützt. Denn neben Antioxidantien und Ballaststoffen fanden sie einen hohen Anteil an zellschützender Stoffe, sogenannte Polyphenole. Diese sind auch in Rosinen und Frühstücksflocken in hoher Konzentration enthalten.

Vorsicht vor Räucherlachs

Schon vor Ablauf des Verbrauchsdatums kann verpackter Räucherlachs verkeimt und verdorben sein. Besonders immunschwache Menschen, Schwangere und Kleinkinder sollten auf den Verzehr lieber verzichten und den Fisch lieber tiefgekühlt kaufen und als Steak genießen.

Verzicht auf Süßes? Muss nicht sein!

Eine Portion Süßigkeiten - ein leckeres Stück Kuchen, ein Schokoriegel - kann durchaus auf dem täglichen Speiseplan stehen.

Am besten verzehren Sie die kleine Leckerei als Nachtisch. Denn auf diese Weise steigt der Blutzuckerspiegel nicht so stark an als nach süßen Zwischenmahlzeiten. Gleichzeitig wird die schädliche Wirkung des Zuckers auf die Zähne vermindert, insbesondere, wenn nach der Mahlzeit die Zähne geputzt werden.

Kombinieren Sie süße Leckereien mit etwas Obst für eine Extraportion an Vitaminen und Mineralstoffen.

Vitamintabelle

Folgende Tabelle listet die wichtigsten Vitamine auf, erklärt die Wichtigkeit für unseren Organismus und zeigt wichtige Lieferanten auf.

Vitamin Wichtig für … Gute Quellen
Vitamin A und die Vorstufe Beta-Carotin Sehkraft, Haut, Abwehrkräfte, Wachstum Milch, Butter, Leber. Beta-Carotin ist enthalten in Möhren, Spinat, Grünkohl, Brokkoli und Feldsalat
Vitamin D Knochen und Zähne Fisch (z.B. Hering, Makrele, Lachs), Pilze und Eigelb
Vitamin E Schutz der Körperzellen Sonnenblumen-, Maiskeim-, Weizenkeimöl, Haselnüsse und Weizenkeime
Vitamin K Blutgerinnung grüne Gemüsesorten, Milch und Milchprodukte, Fleisch, Eier, Getreideprodukte
B-Vitamine (B1, B2, B6, B12, Niacin, Biotin, Pantothensäure) Stoffwechsel, Energiegewinnung aus Eiweiß, Fett, Kohlenhydraten, Nervenfunktion, Blutbildung, Haut Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Schweinefleisch, Milch, Gemüse, Obst, Fisch
Folsäure (ein B-Vitamin) Bildung von Blut- und Körperzellen, Entwicklung des Nervensystems von ungeborenen Babys Brokkoli, Tomaten, Spinat, Gurken, Weizenkeime, Sojabohnen, Orangen, Weintrauben, Milchprodukte, Fleisch, Kartoffeln
Vitamin C Schutz der Körperzellen, Abwehrkräfte, Bindegewebe Zitrusfrüchte, Beeren, Paprika, Brokkoli, Kartoffeln und Tomaten

Langes Aufbewahren, kochen in reichlich Wasser und bei zu großer Hitze - all das mögen Vitamine gar nicht. Wer beides allerdings mit allen gesunden Inhaltsstoffen genießen möchte, sollte es schonend behandeln.

Tipp: Obst und Gemüse im Ganzen und nur kurz waschen, nicht zerkleinert stehen lassen und mit möglichst wenig Wasser möglichst kurz garen.

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