SEPA

SEPA - Single Euro Payments Area- wird ab Februar 2014 den europäischen, bargeldlosen Zahlungsverkehrsraum regeln und die bisher bestehenden nationalen Überweisungen und Lastschriftmethoden ablösen. D.h. es gibt für den Kunden keinen erkennbaren Unterschied mehr zwischen nationalen und grenzüberschreitenden Zahlungen.

Ab Februar 2014 können Überweisungen im EU-Raum ausschließlich mit Angabe der IBAN (Diese hat in Deutschland 22 Stellen. Sie beginnt mit dem Länderkennzeichen "DE" und der zweistelligen Prüfsumme, die mit einer Formel berechnet wird. Es folgen die 8-stellige Bankleitzahl und die 10-stellige Kontonummer) und des BIC-Codes (Er besteht aus 8 oder 11 alphanumerischen Zeichen. Die ersten vier Ziffern ergeben den Bankcode. Danach folgen der zweistellige Ländercode und die zweistellige Codierung des Ortes. Zum Schluss wird mit drei Ziffern die Kennzeichnung der Filiale angegeben) getätigt werden. Zahlungen mit SEPA können nur in der Währung EURO ausgeführt werden. Neben den 28 EU-Staaten nehmen die Schweiz, Monaco, Norwegen, Island und Liechtenstein am SEPA-Verfahren teil.

Zahlungen können mit SEPA schneller als gewöhnliche Auslandszahlungen abgewickelt werden. Im Normalfall werden binnen eines Banktages SEPA-Zahlungen bearbeitet. Egal ob die Überweisung das In- oder Ausland betrifft. Außerdem wird die Fehlerquote bei Auslandszahlungen stark gesenkt, da Auftraggeber und Empfänger nicht mehr mir verschiedenen Systemen arbeiten müssen und somit Daten Fehler oder Verluste durch Konvertierungen wegfallen.

Der Verwendungszweck wird von 378 Zeichen auf 140 Zeichen gekürzt. Ab einem Wert von über 12.500 EURO besteht eine Meldepflicht an die Deutsche Bundesbank Ziel dabei ist nicht nur den europäischen Zahlungsverkehr zu vereinfachen, sondern auch billiger zu machen. Gebühren fallen mit SEPA nicht mehr an so wie es heute der Fall ist. Es ist nicht mehr nötig mehrere Konten für verschiedene Länder im EU-Raum zu besitzen. Der Zahlungsverkehr kann über ein einziges Konto abgewickelt werden.

Ab 2016 soll dann der BIC nach und nach für Auslandsüberweisungen wegfallen. Für nationale Zahlungen soll er ab 2014 schon nicht mehr nötig sein – die Bankleitzahl wird schon mit der IBAN abgefangen und somit ist der BIC überflüssig.

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